Weniger Schmerzen und schnellere Heilung durch sanfte Kastation"

Dr. Thissen führt seit Jahren schon die sanfte Kastration mittels laparoskopische Chirurgie, auch bekannt als Videochirurgie, Knopflochchirurgie durch. Diese minimal invasive Chirurgie hat in den letzten Jahren die Operationstechniken in der Humanmedizin revolutioniert, von der Ihr Tier, z.B. bei der "sanften" Kastration profiltieren wird.

 

Vorteile der sanften Kastration:

 

  • Weniger Schmerzen durch die winzigen Wunden
  • Keine Hautnaht
  • Kein langer Klinikaufenthalt
  • Kein Aufgehen der Wundnähte, z.B. durch Springen, möglich
  • Deutlich schnellere Erholung nach der Operation
  • Keine Halskrause und kein Leinenzwang, empfehlenswert ist das Tragen eines "Pet Medical Shirts "® für 3 - 5 Tage nach dem Eingriff, um ein Auflecken der Operationswunde zu vermeiden 
  • Schon nach drei bis vier Tagen darf sich Ihr Hund uneingeschränkt bewegen

 

Viele Tiere werden mindestens ein Mal in ihrem Leben operiert, zum Beispiel bei der Kastration der Hündin. Hierbei wird üblicherweise der Bauch des Hundes eröffnet. In der Tiermedizin bieten sich verschiedene Möglichkeiten diese sanften Operationsmethoden einzusetzen. Wir vom Tiergesundheitszentrum arbeiten seit Jahren auf dem Gebiet der Endoskopie und haben uns auch in der laparoskopischen Chirurgie weitergebildet. Als eine von wenigen Praxen in Deutschland beherrschen wir auch diese Technik.

 

Wann ist eine Laparoskopie sinnvoll?

Die sanfte Kastration der Hündin oder von kryptorchiden Rüden (Bauchhoden) ist Haupteinsatzgebiet der Laparoskopie. Es existieren aber noch weitere sinnvolle Anwendungsgebiete:

  • Entnahme von Gewebeproben aus erkrankten Organen (z.B. Leber, Niere, Blase etc.)
  • Fixation des Magens zur Vorbeugung einer Magendrehung
  • Entfernung von Blasensteinen
  • Entfernung kleiner Tumore
  • Ovariektomie
  • Ovariohysterektomie

 

Wie funktioniert die sanfte Chirurgie?

Über 2 kleinste Hautschnitte werden ein Endoskop und spezielle Operationsinstrumente in den Bauch des Tieres eingeführt- dies nennt man auch Knopfloch- oder Schlüssellochmethode- um dann das entsprechende Organ zu operieren.
Neueste Operationstechniken ermöglichen es uns Hündinnen nach der sogenannten "Single-Port-Technik" zu operieren. Hierbei wird lediglich ein kleiner Bauchschnitt von maximal 15 mm Länge benötigt.
Die Kamera überträgt das Bild vom Operationsgebiet beinahe 10-fach vergrößert auf einen Bildschirm, so dass der Operateur und das gesamte Team einen optimalen Blick über das Operationsfeld haben.